Donnerstag, 30. Juli 2015

Falunrot und Rost - offener Garten am 26.7.2015




Es gibt ein wundervolles Heft
von Patricia Brandt

mit Gartengeschichten und ihren Gärtnern. 

An diesem Sonntag öffnet Ina Enders ihren Garten für Besucher.
Na da bin ich doch dabei!
(Und Herr H. auch, wir teilen das Interesse an der Natur.)

Nach einigem Suchen weist dieses Poster den Weg.



Es geht auf den Hof eines alten Bauernhauses.
Es sind schon andere Besucher da, die am Tisch sitzen
bei Kaffee und Schnack. Ja hier ist es richtig.



Frau Enders 
und eine Figur aus ihren Händen begrüßen uns.



Die Natur hatte einige Jahre Zeit gehabt, 
Geräte und Wege (und eigentlich alles) 

zu überwuchern. Seit 11 Jahren geben die Hände und Ideen

von Frau und Herrn Enders diesem Chaos etwas Struktur. 


Ohne Eile


Wir schauen uns um:

Links eine Schmiede mit Amboss und Esse,
 in der die Figuren, die sich hier und da verstecken,
aus rostigem Schrott entstehen. (Wow)


Eine Heuwendemaschine (heißt die so?)
hat ihren Dienst lange schon quittiert ...



... jetzt steht sie malerisch 
zwischen Gräsern und Brennesseln.



In einem Beet ... 


... gibt ein Stück Zaun dem Auge Halt.
 Ich mag das Zusammenspiel harter Linien und weicher Pflanzen.



Nelken



Akelei mit Samenkapseln,
die ein rasselndes Geräusch geben, wenn sie geschüttelt werden.



Das Beet umrandende Ziegel lassen Raum für Wachstum.


Alte Bäume.


Kastanien und Eichen.

Und Birnen. 



Der Baum hängt voller appetitlicher Früchte,
reif erst in einigen Wochen.



Und Äpfel.
Mehrere Bäume, denen das Alter anzusehen ist ...



... aber sie tragen noch.



Und Kirschen.
Geerntet ...



Der Salat ist einfach zu lecker!

Für Kaninchen? Nein - Rehe



Tiere auf dem Bauernhof


Stockrose mit Hummel, es surrt und brummt. 



Wicken ...



... mit Zitronenfalter



Nachtkerze vor Schweinestallklappe
(Der Stall ist verwaist)




Blumen


Blaue Hortensie ...



... öffnet ihre Blüten



Silberblatt vor Schuppentür







Topinambur (kleine Sonnenblume) ...



... zaubert mir ein Lächeln aufs Gesicht.



Und dann sitzen wir mit der Familie Enders 
im kühlen Schatten alter Bäume,
die beiden Töchter fahren mit ihren Rollern im geschützten Hof, 
eingerahmt von in falunrot gestrichener 
Tischlerei und Holzschuppen ...


... Bullerbü





Gespräch. 



Danke für den schönen Nachmittag. 

Wir haben uns wohlgefühlt!






Bremer Gartengeschichten
Patricia Brandt
Veröffentlicht von der 
WESER-KURIER-Mediengruppe

Das Heft enthält noch weitere Termine 
von offenen Gärten in 2015






Ich bleibe neugierig!

Donnerstag, 9. Juli 2015

Hasbruch im Regen, 28.6.2015




An diesem Sonntag scheint die Sonne. Es ist nicht zu heiß -
 na denn! 
Ich entschließe mich, erst gegen 17:00 zu gehen, da dann die abendliche Ruhe einkehrt 
und auch Tiere zu beobachten sind.


Kaum angekommem beim Forsthaus, fängt es an zu regnen.
Der Regenradar bestätigt meine Wahrnehmung ...
Ich gehe trotzdem los, es sind ja nur ein paar Tropfen!


Es ist ganz schön dunkel.
Das Fotografieren mit dem Smartphone wird schwierig. 


Im Nachtmodus geht es, die Belichtungszeit ist länger,
die Chance auf ein verwackeltes Bild ist groß.
Am Wegesrand stehen Eichen, die schon einiges hinter sich haben.


Der Hasbruch ist ein Urwald.
Gefallene Bäume werden liegengelassen, und es finden sich viele Stämme
in verschieden Stadien des natürlichen Abbaus.


Dieser Stamm ist schon tot, steht aber noch ...


Ein Buchenwurzelstumpf
  

Eiche


Eine alte Eiche ist als Naturdenkmal besonders geschützt. 
Ein Drahtzaun ist um sie herum gezogen, wird aber immer wieder gern ignoriert. 


Diese sehr alte Eiche ist wirklich sehr beeindruckend, hoch oben ist die Riesin belaubt und lebendig.


Der Baum hat einen großen Durchmesser. Große Teile des Stammes sind hohl.


Es regnet weiter, mehr als ich gehofft habe, wobei diese Witterung für 
Moose und Farne ideal ist.


Springkraut im Regen


Buchenlaub im Regen


Auffällig sind schon die vielen verletzten Bäume am Wegesrand. 




Das Tor zum Forsthaus


Ich habe heute nur eine ganz kleine Runde gemacht, so nass ist es keine Freude. 
Die Geheimnisse des Hasbruch bleiben heute verborgen ...

Ich hoffe, die Tour hat dir gefallen und du kommst bald wieder mit. 

Ich bleibe neugierig.